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Sommerausstellung der Fachgruppe Angewandte Kunst
19 Künstlerinnen aus unterschiedlichen Sparten der Fachgruppe Angewandte Kunst präsentieren ihre Arbeiten
 

Austellung 09.07. bis 30.07.2021, Di.-Fr., 15-18h 
31.07. bis 29.08.2021 als Fensterausstellung galerieGEDOKmuc

Künstlerinnen:
Christine Demmel, Pia Duppich, Susanne Elstner, Suse Güllert, Gertrud Hahn-Stracke, Barbara Hattrup, Susanne Holzinger, Michaela Köppl, Kristina Kundt, Herta Lambert, Irmi Matschunas, Bettina von Reiswitz, Gottlinde Singer, Barbara von Taeuffenbach, Ulrike Umlauf-Orrom, Maria Verburg, Monika Vesely, Hanni Weber, Sylvia Wiechmann

welcome II – DISTANZ

Mit der Ausstellung DISTANZ, vom 10.06. – 02.07.2021, stellen sich die neu aufgenommenen Künstlerinnen Maria Braune und Christina Kirchinger der GEDOK München vor.

Finissage am 03.07.2021, 16-21 Uhr

Ein Besuch ist derzeit ohne Voranmeldung, ohne Testnachweis und mit FFP2-Maske möglich. Zwei Besucher*innen dürfen sich gleichzeitig im Galerieraum aufhalten. Daher findet die Finissage ohne 
Rede und zeitlich ausgedehnt statt.Beide Künstlerinnen werden am Abend der Finissage anwesend sein.


Maria Braune
Zwischen Distanz wahren und dem Bedürfnis nach Berührung, bewegen sich meine Arbeiten im Raum auf der Suche nach menschlicher Unvollkommenheit als Indikator für humane Existenz. Ich arbeite mit einem selbstentwickelten Werkstoff, der sich aus rein natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen zusammensetzt. Durch Zugabe von verschiedenen körpereigenen Substanzen wie Blut, Haaren, Zähne oder von Menschenhand Geschaffenem, verbindet sich das „Migma“ zu teils morbiden, abstoßenden Formen, teils zu Ästhetischen und versucht den Betrachter zu einer Form der Kommunikation zu verführen.
Die Wandobjekte, Skulpturen und Installationen interpretieren Bedürfnisse, Ängste, Triebe und Schwächen und beschäftigen sich so mit der Dualität des Wunsches zwischen Anerkennung und Perfektion und unserer primitiven Triebhaftigkeit, die unser Verhalten steuert. Der Prozess meiner Arbeit ist geprägt vom Zufall als auch präziser Planung. Zerstörung und Wiederaufnahme der Reste in neue Arbeiten, verbinden Chaos und Ordnung zu neuen Konstruktionen. Dabei charakterisieren Oberflächenstruktur, Formspannung und Bewegung die organischen Formen

Maria Braune (*1988 in Berlin) erlernte den klassischen Beruf der Bildhauerin an der Fachschule für Bildhauerei Berchtesgaden von 2008-2011. Anschließend studierte sie Freie Kunst mit Schwerpunkt Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Hermann Pitz (Diplom 2017). Ihre Werke wurden unter anderem im Kunsthaus Kaufbeuren, Villa Flora in Winterthur/Schweiz, und in der Galerie der Künstler München gezeigt. Maria Braune lebt und arbeitet in München und am Chiemsee.

Christina Kirchinger
Ich befasse mich mit dem vom Menschen gebauten Raum. Der Raum interessiert mich besonders in seiner Struktur, in der Eigenart seiner Erstreckung in die Tiefe, sein flaches Daliegen bei vermeintlichen Hinweisen auf seine schier endlosen Weiten, seine Raumhaltigkeit genauso wie seine Enge, sein hauchdünnes Erscheinen, sein abruptes sich Verschließen in der Fläche. Er gibt den Anlass, meine eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und führt mich zu übergeordneten Fragen wie denen danach, was wirklich ist und was nur so erscheint.

*1987 in Straubing. 2015 erhielt Christina Kirchinger ihren Master Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung an der Universität Regensburg. 2016 wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet. 2018 waren ihre Grafiken in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel in Regensburg sowie in der Galerie Jürgensen in Oetjendorf bei Hamburg und 2020 in der Galerie konstantin b. in Regensburg zu sehen.

 

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr
www.gedok-muc.de

Sonderöffnungen 
Sonntag, 20.6.2021 von 12 bis 17 Uhr, Maria Braune ist anwesend
Sonntag, 27.6.2021 von 12 bis 17 Uhr, Christina Kirchinger ist anwesend

Abgründe – Mittsommernacht der Literatinnen

Am 21. Juni 2021, 19.30 Uhr

Seidlvilla
Nikolaiplatz 1 B
80802 München

Weil die Hexen in der Walpurgisnacht nicht fliegen konnten, starten sie nun zur Mittsommernacht.
Auf dem Besen der Fantasie reiten sie über schauerliche Abgründe, steuern den Gipfel an und hoffen auf Rettung.

Mitwirkende:
Ursula Haas
Sabine Jörg
Katharina Ponnier
Franziska Ruprecht
Gunna Wendt
Barbara Yurtdas

Eintritt 10 / 8 €
Anmeldung erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Besucher auf 22 Personen beschränkt ist. Während der Veranstaltung besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske sowie der Nachweis eines tagesaktuellen Schnelltests bzw. Impfnachweis.

welcome I – CONNECTED CONDITIONS

Mit der Ausstellung COLLECTED CONDITIONS stellen sich unsere neu aufgenommenen Künstlerinnen Julia Smirnova und Nena Čermák vor

Julia Smirnova
Sie beschäftigt sich mit der kollektiven Erinnerung, dem Sammeln von Vergangenheit und dem Aspekt der Zeit als physisch spürbares Phänomen. In ihren „Kollektionen“ zeigt sie an Fossilien anmutende Objekte, die entweder in einem Rahmen oder einer Glasröhre präsentiert sind.
In Ihrer Arbeit mit Draht interpretiert sie die traditionell weibliche Technik des Häkelns neu und verbindet sie mit Materialien wie Kupfer und Kunstharz. Dadurch erschafft sie in einem intuitiven Prozess textil ähnliche organische Formen und befasst sich mit dem Phänomen des Sammelns und der Bedeutung der Dinge.

Nena Čermák
Sie möchte neue Welten eröffnen, gesellschaftliche Veränderungen herbeiführen, Freiräume schaffen. Als Mittel der Rettung generiert sie ihren eigenen Kosmos. Der Name COSMILUTION setzt sich neben „meinem Kosmos“ aus den Worten evolution, revolution, emancipation und solution zusammen. Nena Cermák spielt eine Phantastik durch, die eine zukunftsorientierte Lösung bieten kann.

Ein fortschrittlicher Gegenentwurf zum Bestehenden, in dem es darum geht, Identitätsproblematik, sich auflösende Geschlechterrollen und Lebensmodelle des Menschen zu verdeutlichen. Körperlichkeit und Fortpflanzung stellen sich über Machtverhältnisse und Hierarchien, Dimensionen werden weiter aufgespannt und verdichten sich zu verschiedenen Diversity-Intensitäten und -Spielräumen, die für Gemeinsamkeit, Loyalität und Gleichheit plädieren.

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr
www.gedok-muc.de

Wir bitten um vorherige Anmeldung: Terminbuchung Galeriebesuch

100 Jahre Zulassung von Frauen an der Kunstakademie München

Ausstellung vom 08.04.2021 – 30.04.2021
galerieGEDOKmuc

2019/20 jährte sich die Zulassung von Frauen zum Studium an der Akademie der Bildenden Künste zum hundertsten Mal.

Die Gedok München möchte zu „100 Jahre Zulassung von Frauen an der Kunstakademie München“ eine Ausstellung in der galerieGEDOKmuc zu diesem Thema zeigen. Dreizehn ausgewählte Künstlerinnen wurden eingeladen, ein kleineres Werk aus ihrer Zeit an der Akademie in München auszustellen und dazu drei Fragen zu beantworten, die ihr Studium und ihre Biographie in Beziehung setzen. Die beantworteten Fragen zusammen mit den Arbeiten ergeben ein interessantes Spektrum an unterschiedlichen Jahrgängen und unterschiedlichen Arbeitsweisen aus den letzten 50 Jahren an der Kunstakademie.
Zusammen mit der Ausstellung erscheint eine Broschüre, in der die Interviewfragen mit den Antworten und Arbeiten der Künstlerinnen vorgestellt werden, begleitet von einem Vorwort von Caroline Sternberg, das auf Daten und historische Zusammenhänge der Akademiegeschichte eingeht.

Künstlerinnen:

Annegret Bleisteiner

Gabi Blum

Simone Braitinger

Cornelia Eichacker

Friederike Dopheide

Petra Kammerer

Janine Mackenroth

Nina Annabelle Märkl

Beate Passow

Patricia London Ante Paris

Dorothea Reese-Heim

Kathrina Rudolph

Susanne Schütte-Steinig 

 

Kuratiert von Annegret Bleisteiner und Kathrina Rudolph

 

 

 

 

 

 

Nena Čermák und Ursula Bolck-Jopp

Mit der Ausstellung „GALAKTENTATION“ stellt sich die neu aufgenommene Künstlerin Nena Čermák der GEDOK
München gemeinsam mit dem GEDOK Mitglied Ursula Bolck-Jopp mit der Ausstellung „Magical Mystery Tour“ vor.

Nena Čermák erforscht mit ihrer interdisziplinären Arbeit die digitale Transformation des Menschen, sie befasst sich mit Identitätsproblematik, den sich auflösenden Geschlechterrollen und Lebensmodellen des Menschen. Stereotype Weiblichkeitsbilder und Geschlechterkonstruktionen werden aufgelöst, Körperlichkeit und Fortpflanzung stellen sich über Machtverhältnisse und Hierarchien.
Ihr dynamischer Umgang mit dem Material Stoff und das Nähen, das mit der Rolle der Hausfrau und Mutter verbunden war, besticht durch gleichzeitigen Einsatz neuer digitaler Mittel. So verflechtet sie in ihrer künstlerischen Praxis Geschlecht und andere Differenzierungen und Markierungen mit Fragen der Digitalisierung.

Nena Čermák (*1984) schloss 2005 eine Ausbildung als Lehrerin für musisch-technische Fächer ab und arbeitet seither als Kunstlehrerin. Seit 2017 studiert sie an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Res Ingold. 2020 übernahm Prof. Sandra Schäfer die Klasse für Bild- und Raumpolitiken. Im Rahmen von ARTIST QUARTERLY bei Sotheby´s München war 2019 ihre Ausstellung COSMILUTION zu sehen sowie eine Gruppenausstellung im Marburger Kunstverein.
2020 stellt Nena Čermák in der Jahresausstellung des Kunstvereins Ebersberg sowie in der Jahresausstellung WIND der GEDOK München im Buchheim Museum aus.

Die Künstlerin Ursula Bolck-Jopp versteht sich auf die feine Kunst der Andeutungen: Wenige haarfeine Striche formen sich zu Stromleitungen oder zu einem Kandelaber in einem venezianischen Palazzo, ein kleines farbiges Rechteck genügt, um je nach Situation ein Gebäude oder ein innenarchitektonisches Detail anzudeuten. Eine rote Linie, eigentlich die senkrechte Trennlinie eines Vokabelheftes, wird zur Trottoirkante, zur Uferlinie, zur Wäscheleine oder zum Drahtseil. Die Bilder auf Leinwand sinken mit ihrer nächtlichen Farbpalette in eine dunkler gestimmte Zwischenwelt voll magischer Momente.
(Text Franz Schneider, Neue Galerie Landshut)

Ursula Bolck-Jopp ist in München geboren und hat dort von 1976 - 1981 an der Akademie der Bildenden Künste studiert. Ihre Vita weist zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsteilnahmen, Auslandsstipendien und Preise auf. Sie lebt und arbeitet im Landkreis Landshut.

Komponistinnen in Europa

Sonntag, 25. Oktober 2020 um 19.30 Uhr
Gasteig München, Kleiner Konzertsaal

Duoabend mit Elisabeth Weinzierl und Eva Schieferstein

Flöten- und Klavierwerke internationaler Komponistinnen haben einen Stammplatz in den Konzerten der Flötistin Elisabeth Weinzierl und der Pianistin Eva Schieferstein. Mit ihrem Duoabend »Komponistinnen in Europa« setzen sie nun ihren Schwerpunkt auf das zu entdeckende zeitgenössische und historische Schaffen von Teresa Procaccini, Martina Eisenreich, Violeta Dinescu, Sofia Gubaidulina, Cécile Chaminade, Fanny Hensel und Lili Boulanger.
Von Martina Eisenreich wird mit „Du tratst aus meinem Traume“ für Bassflöte und Klavier die Uraufführung zu hören sein.

Elisabeth Weinzierl, Flöte, Bassflöte
Eva Schieferstein, Klavier

Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Karten erhältlich über München Ticket
www.muenchenticket.de
sowie an der Abendkasse

Veranstalter:
GEDOK München e.V., Schleißheimer Straße 61
80797 München, T 089 24 29 07 15
www.gedok-muc.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Transformationen – Anna Schölß

Debütantinnen-Förderung 2020

Die Arbeiten von Anna Schölß entwickeln sich zwischen Malerei und Rauminstallation. In diesem produktiven Grenzbereich lotet sie dessen mediale Begrenzungen aus und sucht nach möglichen Brüchen, Verschmelzungen und Transformationsprozessen. Schölß ist interessiert an Momenten der Veränderung, wie etwa der Aufhebung von Raumnutzungskonzepten.
Schölß’ Praxis verbindet malerisches mit räumlichem Denken, etwa wenn sie Zeltwände und Wäschespinnen zu dreidimensionalen Bildflächen werden lässt, oder den Raum als eine Art expandiertes Bild konstruiert. Die installativen Arbeiten erzeugen eine energetische Aufladung von Ausstellungsort und Bildraum gleichermaßen.
(Anja Lückenkemper)

Anna Schölß (*1983) studierte Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Ezio Toffolutti, anschließend Malerei und Grafik bei Prof. Jerry Zeniuk und schloss ihr Studium mit Diplom an der Akademie der Bildenden Künste in München ab. Seit 2018 arbeitet sie freischaffend in Ihrem Atelier im Cohaus Kloster Schlehdorf am Kochelsee. Neben mehrfachen Auszeichnungen ihrer Projekte wurden Ihre Arbeiten zuletzt in der BBK-Nachwuchsförderreihe „Die ersten Jahre der Professionalität“ in der Galerie der Künstler gezeigt.

Die Künstlerin ist vor Ort am 18.10.2020 von 15-19 Uhr

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München
Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr
www.gedok-muc.de

WIND

Interdisziplinäre Jahresausstellung der GEDOK München

Ausstellung vom 24.10.2020 – 09.05.2021

In seiner ursprünglichen Bedeutung beschreibt das Wort WIND als „wehen / blasen“ ein meteorologisches Naturphänomen der Bewegung von Luft. Luft per se ist allerdings nicht sichtbar. Doch wie kann man etwas Unsichtbares, etwas nicht Greifbares sichtbar machen und künstlerisch darstellen? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich 36 künstlerische Positionen, die von einer Fachjury für die Jahresausstellung 2020 der GEDOK München ausgewählt wurden.

KÜNSTLERINNEN BILDENDE KUNST

Bianca Artopé - Silke Bachmann - Annegret Bleisteiner - Gabi Blum - Sieglinde Bottesch - Nena Čermák - Dorothea Dudek - Ruth Effer - Judith Egger - Ana Feiner-Zalac - Katja Fischer - Sabine Fockner-Götze - Dorothea Frigo - Renate Gehrcke - Hong Yun He - Tanja Hemm - Barbara Christine Henning - Cordula Hofmann-Molis - Monika Humm -Rosa Maria Krinner - Inge Kurtz - Patricia Lincke - Ina Loitzl - Nina Annabelle Märkl - Petra Moßhammer - Ulrike Prusseit - Hilla Rost - Katharina Schellenberger - Anna Schölß - Nina Seidel-Herrmann - Rose Stach - Cosima Strähhuber - Susanne Thiemann - Elke Zauner

LITERATUR
Ursula Haas - Sabine Jörg - Barbara Yurtdas

ANGEWANDTE KUNST
Christine Demmel - Sophia Epp - Suse Güllert - Gertrud Hahn - Christiana Jöckel

MUSIK
Dorothee Eberhardt-Lutz - Barbara Hesse-Bachmaier - Masako Ohta - Monika Olszak - Kaja Plessing - Eva Sindichakis - Susanne Weinhöppel

KURATORINNEN
Ergül Cengiz und Katia Rid

Buchheim Museum der Phantasie
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried am Starnberger See
Tel. 08158 9970-0
Fax 08158 9970-61
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www.buchheimmuseum.de

in Kooperation mit
GEDOK München e. V.
Schleißheimer Straße 61
80797 München
www.gedok-muc.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10-18 Uhr
und ab November 2020 von 10-17 Uhr

Es gelten die Eintrittspreise des Buchheim Museums.

Für den Besuch gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Wir bitten Sie, mit einem Mund- Nasenschutz zu kommen und diesenwährend des gesamten Besuches zu tragen.

 

Termine | Interdisziplinäres Programm

Samstag, 24.10.2020, 11-15 Uhr
Die Kuratorinnen bieten Einzelgespräche an oder beantworten Fragen der Besucher*innen.

Freitag, 20.11.2020, Beginn 15 Uhr
Katja Fischer + Barbara Yurtdas (Gedichte) + Barbara Hesse-Bachmaier (Gesang) + Monika Olszak (Flöte/Sax):
Fliegender Teppich

Sieglinde Bottesch + Sabine Jörg (Literatur) + Dorothee
Eberhardt-Lutz (Komposition) + Monika Olszak (Flöte/Sax)
+ Susanne Weinhöppel (Harfe) + Erich Lutz (Gast), (Sax):
Boote, Wind und ferne Inseln

Sonntag, 31.01.2021, Beginn 15 Uhr
Ruth Effer + Monika Olszak (Flöte/Sax): Korridor
Renate Gehrcke + Kaja Plessing (Performance): Lufthauch
Katharina Schellenberger + Masako Ohta
(Indisches Harmonium): Klang-Wind-Spiel Lebenshauch

Begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung erforderlich unter
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Wie Leben sich erzählt

Herzliche Einladung zur Literarisch-musikalischen Veranstaltung
aus der Reihe Texte & Töne

am Dienstag, den 29.09.2020, 19.30 Uhr

Mit
Ursula Haas
Gunna Wendt
Masako Ohta

An diesem Abend präsentieren die drei GEDOK-Künstlerinnen ihre Neuerscheinungen aus diesem Jahr, spannend, sinnlich und vielfältig! Dabei verrät Gunna Wendt Frauengeschichten eines großen, norwegischen Dichters. Ursula Haas öffnet ihr Tagebuch – ehrlich und poetisch. Und mit eigenen Kompositionen lässt Masako Ohta ihr „japanese heart“ am Flügel erklingen.

Ursula Haas „Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten“ (edition bodoni), Gunna Wendt „Henrik Ibsen und die Frauen“ (Limbus Verlag) sowie Masako Ohta „My Japanese Heart“ (Winter&Winter).

Seidlvilla München
Nikolaiplatz 1 b
80802 München

Eintritt 8/10 Euro

Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gewicht des Zufalls – Hyunsung Park

Debütantinnen-Förderung 2020

Als ein lebendes Subjekt versuche ich etwas durch die nicht-lebenden Objekte herauszufinden. Ich benutze sie als Material um meine Ideen auszudrücken. Dabei erlebe ich einen unsichtbaren, doch sehr intimen Dialog zwischen uns. Es gibt einen Moment der Umkehrung, wo sich die Objekte wie Subjekte verhalten - wenn Zufälliges und Unerwartetes ins Spiel kommen, und ein unendliches Gespräch beginnt. Was ich verfolge, ist keine technische Perfektion, sondern der Prozess, wie ich mit den Fehlern und zufälligen Ergebnissen weiterspiele. Ich lasse mich in diese Situation – einen undefinierten Prozess – hineinwerfen, um etwas herauszufinden.

Hyunsung Park
*1991 in Busan / Südkorea, studierte zunächst Keramik Design an der Sangmyeoung Universität. Von 2013 bis 2015 studierte sie Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Hermann Pitz und ab 2015 bis 2019 Grafik und Malerei bei Prof. Peter Kogler. Von 2018 bis 2019 war Hyunsung Park Meisterschülerin von Prof. Peter Kogler und erhielt 2019 ihr Diplom.

Dauer der Ausstellung: 17.09. – 09.10.2020

Die Künstlerin ist anwesend am 23.09.2020 von 17-20 Uhr

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München
Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr
www.gedok-muc.de

Hommage an Ida Dehmel

Der Bezirksausschuss Maxvorstadt lädt ein:

GEDOKmünchen, Fachgruppe Angewandte Kunst

Christine Demmel, Pia Duppich, Gertrud Hahn-Stracke, Heidi Greb, Ursula Hofmann, Kristina Kundt,
Gottlinde Singer, Barbara von Taeuffenbach, Maria Verburg, Monika Vesely, Hanni Weber

U-Bahngalerie: o8.-28. Juli 2020, durchgehend einsehbar

U-Bahnhof U3/U6 „Universität“
Eingang Nord/Siegestor, Zwischengeschoss
Vernissage: Mittwoch, 08. Juli 2020, 18 Uhr

und

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61, 80797 München,
www.gedok-muc.de

11.-13. Juli 2020, 11-20 Uhr · 14.-18. Juli 2020, 15-18 Uhr

 

ARE YOU REAL? Virtuelle Welten

Visuelle und konzeptionelle Arbeiten von Künstlerinnen der GEDOK München

Juli 2020 – Mai 2021 · Mo – Fr 8 – 17 Uhr

Akademie für Politische Bildung
Buchensee 1 · 82327 Tutzing
www.apb-tutzing.de


Begrüßung: Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung
Friedel Schreyögg, Vorsitzende der GEDOK München e.V.
Musik: Susanne Weinhöppel
Kuratorinnen: Inge Kurtz und Penelope Richardson

Künstlerinnen:
Silke Bachmann
Annegret Bleisteiner
Ruth Effer
Heidrun Eskens
Renate Gehrcke
Monika Humm
Eva Kollmar
Inge Kurtz
Kirsten Lilli
Anneliese Neumann
Anne Pincus
Ulrike Prusseit
Penelope Richardson
Martina Singer
Ursula Steglich-Schaupp
Susanne Wagner


www.20positionen.wordpress.com

 

welcome II

Dauer der Ausstellung: 16.06. bis 03.07.2020

Mit welcome II stellen sich die neu aufgenommenen Künstlerinnen der GEDOK München vor.

Kirsten Kleie
„Initiation“ (2010 – 2020)

Die Künstlerin arbeitet mit vorhandenem Bildmaterial und gefundenen Objekten. Nicht nur in Form von realen Vorlagen, sondern ebenso mit Bildvorstellungen, die an Gegenständen oder Situationen festgemacht werden. Herausgelöst aus dem ursprünglichen Kontext, neu kombiniert, irritieren die Fotografien unsere gewohnte Bildwahrnehmung. Original und Kopie, Vorbild und Abbild, Realität und Imagination überlagern sich.

Am Freitag, 26.6.2020, ist die Künstlerin von 17 – 19 Uhr anwesend.

© kirsten kleie

Sophie Schmid
„Unter der Haube“ – Religiöse Kopfbedeckungen

„Hygienische Nonnen“, „Leere Hauben“, so heißen u.a. die Arbeiten von Sophie Schmid. Die Künstlerin fasziniert die Ästhetik der Formen und das Verschwinden der Frau hinter der Haube, die Abkehr von Äußerlichkeiten und dem Widerspruch der Haube als Kopf-Schmuck. Der Verzicht auf Weiblichkeit und doch die Vermählung mit Gott. Selbstverständlich ohne Vollzug.

Am Dienstag, 23. Juni 2020, ist die Künstlerin von 17 Uhr – 20 Uhr anwesend.

 

 

Boten (Messenger)

Die kirgisische Performance und Textil-Künstlerin Ak Zhibek (geb. 1985) zeigt in ihrer Einzelausstellung in der Galerie GEDOKmuc Exemplare ihrer Performance-Kostüme aus Filz, die bedrohte Tierarten ihrer Heimat Kirgisistan darstellen. Vor dem Hintergrund eines textilen Wandreliefs erscheinen Schneeleopard und Bergwidder wie Boten aus einer anderen Welt.

Außerdem zu sehen ist eine Serie von Textilbildern, die während der Ausgangsbeschränkungen von März bis Mai 2020 in der Künstlerresidenz Villa Waldberta entstanden. Sie erzählen von neuen Mythen, die mit ihrer nomadischen Sichtweise und kulturellen Wurzeln Urbanismus und Ökologie neu interpretieren und sind eine Hommage an traditionelle Ornamentik und antikes Textilhandwerk. Eine Erinnerung an die schamanische Vergangenheit Zentralasiens sowie Zeuge einer nomadischen Kultur im Wandel. Altes traditionelles Wissen wird durchkreuzt von Zeichen der neuen Zeit, Zusammenhänge scheinen verloren gegangen, Runen geben Rätsel auf. Die klaren Linien des Stickgarns umweben die wärmende Wolle des Filzes, ein Appell an Sinnlichkeit und Ästhetik, die in diese Zeiten Trost spendet.


Ak Zhibek war von März bis Mai 2020 Artist-in-Residence in der Villa Waldberta, dem internationalen Künstlerhaus der Landeshauptstadt München.

MYCELIA | München - Riga 2020

Über die Vernetzung als Künstlerin

Silke Bachmann (D) → Ieva Balode (LV),
Karin Fröhlich (D) → Gundega Evelone (LV)
Patricia Lincke (D) → Laura Feldberga (LV)
Penelope Richardson (D) → Sandra Strele (LV)
Sabine Schlunk (D) → Guna Millersone (LV)

Anabel Roque Rodríguez (Kuratorin)

Aufgrund COVID-19 wird die Ausstellung auf Youtube in verschiedenen Online-Formaten stattfinden.
Online Eröffnung: Mi., 22. April 2020, 19 Uhr
Einführung Friedel Schreyögg, 1.Vorsitzende der GEDOK München zu Ida Dehmel und die Vernetzung weiblicher Künstlerinnen
Einführung Anabel Roque Rodriguez
Online Programm von 23. April → 10. Mai 2020

Online-Workshop: Sa., 9. Mai 2020, 14-16 Uhr
Creativity Lab - How can we co-operate?
Anmeldung: Münchner Volkshochschule

Online-Finissage: So., 10. Mai 2020 16 Uhr
Gedichte von Barbara Yurtdas, Literatin der GEDOK München e.V.

“Künstlerischer Erfolg hängt von einem gesunden Netzwerk ab. Doch wie sieht dieses Netzwerk in einer Gesellschaft aus, die Wettbewerb über Solidarität stellt? Was bedingt künstlerischen Erfolg? Was benötigt ein gesundes künstlerisches Ökosystem? Die Ausstellung Mycelia ist ein gemeinschaftliches Nachdenken über Erfolg, Ökosystem, Vernetzung und Entgiftung. Ausgehend von Gedanken über biologische Ökosysteme erkunden Künstlerinnen aus München und Lettland diese in Mikrokooperationen. Das Pilzmycel dient als Denkmodel und beschreibt fadenförmige Zellen eines Pilzes. Sie wachsen nicht sichtbar im Nährboden und verbinden sich unterirdisch über Quadratkilometer zu einer riesigen biologischen Masse. In diesem Netzwerk sorgen Mycelien auch für außenstehende Organismen für ein gesundes Ökosystem.“

Sponsored by PLATFORM München, LHM Kulturreferat, Bayerisches Staatsministerium für Kunst und Wissenschaft, GEDOK München e.V.

dusty movements

Schmuck und Objekt
Susanne Holzinger und Kirsten Plank

Ausstellung: GESCHLOSSEN wegen Corona-Virus – aber über das Schaufenser einsehbar.

Susanne Holzinger
Nachhaltigkeit, nachwachsende Rohstoffe und Recycling.
Susanne Holzinger hat sich zur Aufgabe gemacht, nachwachsende und recycelte Materialien für ihre Arbeiten zu verwenden. Durch unterschiedliche Falttechniken wird
Papier in die 3. Dimension gebracht und danach in mehreren Schichten mit Staub kaschiert. Die so entstandenen Objekte bestechen durch die Haptik der unterschiedlichen Oberflächentexturen ihrer Materialien.


Kirsten Plank
Vom feinen ebenmäßigen, weißen Stück Papier zum groben und zackigen Stück Metall.
Kirsten Plank konstruiert aus der Zweidimensionalität Räume und Formen, um sie dann wieder zu brechen, um in der Ordnung Unruhe zu stiften und Spannungen zu erzeugen.
Die Montage der Elemente aneinander lässt die Statik brechen, um spielerisch in einen anderen Kontext zu treten und „Schmuck“ zu werden.

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr
sowie Freitag, 13.03.2020, Samstag, 14.03.2020 und Sonntag, 15.03.2020 11 – 18 Uhr
in Anwesenheit der Künstlerinnen

welcome I - Bianca Artopé und Hong Yun He

A matter of belief – Bianca Artopé
Verwischte Poesie - Hong Yun He

Dauer der Ausstellung: 07.- 28.02.2020

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Mit welcome I stellen sich die neu aufgenommenen Künstlerinnen der GEDOK München vor.

A matter of belief
In ihrer neuen Serie „a matter of belief“ beschäftigt sich Bianca Artopé mit der Frage, woran wir heute als Gesellschaft glauben und welche Ideologien uns prägen. Dabei lässt sie in ihren Arbeiten die Grenzen zwischen sakralen Räumen mit profanen Bauten verschwimmen und bleibt vielschichtig und polysemantisch interpretierbar.
Verwischte Poesie
Hong Yun He beschäftigt sich seit vielen Jahren im Kunstbereich interdisziplinär mit verschiedenen Techniken. Aktuell experimentiert sie mit traditionellen Kunstmaterialien, insbesondere mit chinesischer Tusche auf verschiedenen Medien.

Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr

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VerLOCKend

Heidi Greb
VerLOCKEnd – Kleidung und Objekte aus Filz


Dauer der Ausstellung: 23.11.2019 - 06.12.2019

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Schleißheimer Straße 61
80797 München

Schafwollhaare verbinden sich mit Hilfe von warmem Wasser, Seife und dem Druck der eigenen Hände zu einem unentwirrbaren Material - dem FILZ und fasziniert dabei durch seine Einfachheit und Ursprünglichkeit.

Die neu aufgenommene Künstlerin der Angewandten Kunst Heidi Greb zeigt mit ihrer Ausstellung „VerLOCKEnd“ Kleidung, Accessoires und Objekte aus Filz, die durch ihre fellartige Haptik zum Angreifen und sich-hinein-Kuscheln anregen. Ihre Kleidung wird dabei zur schützenden und schmückenden Hülle für den Menschen.

Heidi Greb (*1968) ist gelernte Damenschneiderin und diplomierte Modedesignerin der Angewandten Kunst Schneeberg (Sachsen). 1999 erhielt sie den Danner-Ehren-Preis sowie 2001 den Grassipreis des Museums für Kunsthandwerk/ Grassimuseum in Leipzig. Seit 2009 lebt die aus München stammende Künstlerin in Mittenwald, wo es eine lange Tradition der Schafhaltung gibt und verbindet durch ihre Filzarbeit das Regionale mit der Welt.

Öffnungszeiten: Samstag, 23. 11.2019, 12 -18 Uhr
und Sonntag 24.11.2019, 12 – 17 Uhr,
anschließend Di bis Fr 15 – 18 Uhr

welcome II – TANDEM

Elke Zauner
Luise Ramsauer

Vernissage am Samstag, 02.11.2019, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 02.11.2019 - 16.11.2019

Mit der Ausstellung „TANDEM“ stellt sich die neu aufgenommene Künstlerin der GEDOK München Elke Zauner gemeinsam mit dem GEDOK Mitglied Luise Ramsauer vor.

Elke Zauners Arbeiten zeigen mehr oder weniger stark abstrahierte Innen- und Außenräume. Erscheinen die Bilder auf den ersten Blick als eine Ansammlung von Linien und Flächen, so finden sich bei längerer Betrachtung Räume unterschiedlichster Tiefe, die zum Suchen, Finden und
Verweilen einladen.
Luise Ramsauers Arbeiten bewegen sich in einer individuellen Bildwelt zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, bestimmt von Farbe, Form und Raum, wobei sich häufig Bezüge zu Flora und Fauna finden. Kräftige Farbstellungen und Hell-Dunkel-Kontraste ergeben eine expressive Wirkung.

Elke Zauner studierte von 1995-2002 freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Hans Baschang. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien wie das Stipendium für die Villa Massimo in Rom.
Luise Ramsauer, geb. 1959, erhielt u.a. den Bayerischen Staatsförderpreis für Bildende Kunst und das USA-Stipendium des Freistaats Bayern für New York.