Heidrun Eskens
Heidrun Eskens
Angela Geisenhofer
Angela Geisenhofer

WortBildStelle

Eröffnung am 18. September 2014, 19 Uhr

Eine Ausstellung der GEDOK München, anlässlich des Internationalen
Schamrock-Festival in der Pasinger Fabrik.

 

Positionen von internationalen Dichterinnen aus zwölf Ländern loten den Stand zeitgenössischer Lyrik aus. Die Vielfalt des sprachlichen Ausdrucks wurzelt dabei ebenso in gesellschaftspolitischen Kontext, soziale Verflechtungen oder äußeren Realitäten wie in subjektiven Gefühlslagen und inneren Welten.

 

Diese kuratierte Ausstellung zieht eine Parallele in der Malerei. Es werden Werke von Heidrun Eskens, Marion Kausche, Magret Kube, Petra Levis, und Anne Pincus gezeigt.
Auch hier stehen sich innere und äußere Erlebniswelten gegenüber, die sich im Spannungsfeld von subjektiven Realismus und gestischer Abstraktion artikulieren.

 

In dieser Schnittmenge ergeben sich Allianzen und Oppositionen, die einen erweiternden Rahmen für das Literaturfestival bieten, aber auch als souveräne Ausstellung in vielfältiger Weise in den Dialog mit dem Publikum tritt.


Do 19. September – So 26. Oktober 2014
im Lichthof und Bar, Pasinger Fabrik

Island Series

Angela Geisenhofer, Debütantin der GEDOK München

 

Eröffnung am 25. September 2014, 19 Uhr

 

Angela Geisenhofer entnimmt ihr Material der riesigen Bilderflut des Internets, das als virtuelle Realität heute gewissermaßen unsere Wahrnehmung von Welt prägt.

 

Das einzelne Materialsegment verliert durch seine Neukombination und Übertragung mittels Nitro-Abrieb nicht nur an Signifikanz, Kontur und Schärfe, sondern ebenso an Originalität. Im Gegensatz zum klassischen Collageverfahren, das im Grunde auf der Readymade-Tradition beruht und Dinge aus einem lebenswirklichen Zusammenhang in den Kunst-Kontext transferiert, lehnt sich die Methode des quasi „Abpausens“ an die des Zeichnens an. Hier wird die Technik selbst zum dominierenden künstlerischen Stilmittel. Angela Geisenhofer paust für Frottagen „lediglich“ ab, was die digitale Bildwelt ihr offeriert, eine wie erwähnt virtuelle Realität, die mit einem tatsächlichen Weltbezug bzw. Ideal des Natürlichen nichts zu tun hat.

 

(Sabine Weingartner, Ausschnitt aus dem Katalogtext: „ Angela Geisenhofer: Surrealismus im Zeitalter der unendlichen Reproduzierbarkeit“, München, erscheint September 2014, anlässlich dieser Ausstellung.

galerieGEDOKmuc
Dauer der Ausstellung 25. September - 10. Oktober 2014
Mi, Do + Fr 15 -18 Uhr sowie nach Vereinbarung Tel 0171 - 176 27 0526.


Dorothea Reese-Heim, because space isnt far
Dorothea Reese-Heim, because space isnt far

a poem is like a pearl

Worte suchen Bilder und Bilder suchen Worte

Eröffnung, Mittwoch 1. Oktober 2014 um 19.00 Uhr

Die jurierte Jahresausstellung  2014 der Fachgruppe Bildende Kunst der GEDOK München umfasst Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Installation und Videoarbeiten. Alle Arbeiten nehmen Bezug auf Textvorlagen des parallel zur Ausstellung in Wien und in der Pasinger Fabrik München stattfindenden 2. Internationalen Schamrock-Festivals der Dichterinnen. So gibt die Ausstellung neben einem Einblick in facettenreiche Ausdrucksformen professioneller, zeitgenössischer Künstlerinnen auch einen Verweis auf die interdisziplinäre Arbeit der GEDOK.
An der Ausstellung teilnehmende Künstlerinnen sind

 

Dörthe Bäumer, Sheila Furlan, Renate Gehrcke, Die 4 Grazien, Erika Kassnel-Henneberg, Rosa Maria Krinner, Margret Kube, Augusta Laar, Patricia Lincke,
Silke Markefka, Hertha Miessner, Christine Ott, Anna-Jutta Pietsch, Regine Pohl, Ulrike Prusseit, Dorothea Reese-Heim, Hilla Rost, Katharina Schellenberger,
Martina Singer, Ursula Steglich-Schaupp und Susanne Wackerbauer

 

Galerie im Schlosspavillon, Schloßstr. 2, 85737 Ismaning

2. Oktober bis 26. Oktober 2014

Di-So 14:30-17:00 Uhr

*Zitat: Carol Ann Duffy, seit dem 1. Mai 2009 Poet Laureate, also die von der britischen Königin berufene Hofdichterin. Sie ist in dieser Funktion die erste Frau (seit 350 Jahren!) und die erste Schottin.


Ich bin ein Sender

Multiples von Joseph Beuys

Austellungsführung mit Frau Dr. Tietz-Strödel

Dienstag, 7. Oktober, 10:30 Uhr, Pinakothek der Moderne

 

Ein wichtiges künstlerisches Ausdrucksmedium im Werk von Joseph Beuys sind seine sog. Multiples. Sie wurden in hoher Auflage hergestellt und relativ preisgünstig verkauft um eine möglichst breite Käufer- und Besitzerschicht zu erreichen. Beuys ging es nicht darum exklusive Meisterwerke zu schaffen, sondern mit seiner Kunst formend in die Gesellschaft einzuwirken. Wie ein Sender wollte er in seinen Werken geistig ausstrahlen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Busch-Reisinger-Museum und wird uns einen einzigartigen Zugang zu diesem künstlerischen Phänomen im Werk von Joseph Beuys ermöglichen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, die versprochene Führung durch die bleibenden Beuys-Räume des Lenbachhauss auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.


Leider sind hier aus Sicherheitsgründen nur 15 Teilnehmer erlaubt!


Anmeldung erbeten GEDOK Büro Tel. 089 - 24 29 07 15 oder mail@GEDOK-muc.de


Birthe Blauth, IDOL, 2014
Birthe Blauth, IDOL, 2014

IDOL

Prähistorische und zeitgenössische Frauenbilder

 

Eröffnung am Donnerstag, 16. Oktober 2014

 

Prähistorische Idol-Figuren und Positionen der zeitgenössischen Kunst nehmen diesen Bogen auf, vor dem die Ausstellung Perspektiven und Gegenentwürfe weiblicher Identität auslotet. Zehn originale Tonfiguren aus der Frühzeit, spiegeln eine Verehrung des Weiblichen wider, geben aber, mäandernd zwischen Aspekten von Fruchtbarkeit, Erotik und einer zentralen Rolle der Frau in  Gesellschaft und Religion, ihre eigentlichen Geheimnisse nicht preis. Nicht weniger schillernd und vielfältig sind heutige, gesellschaftliche Zuweisungen weiblicher Rollenvorstellungen.

Arbeiten aus den Bereichen Installation, Video, Skulptur, Zeichnung, Collage und Fotografie von 18 Künstlerinnen beziehen kritisch Position, erforschen weibliches Potential und legen den Schwerpunkt auf die Formulierung von Gegenentwürfen.

 

Viele der Arbeiten wurden speziell für dieses Projekt entwickelt und sind erstmalig öffentlich zu sehen.

 

Künstlerinnen:

Dörthe Bäumer (München), Birthe Blauth (München/N.Y.), Miriam Elia (London), Stephanie Guse (Wien), Sabine Groschup (Wien), Augusta Laar (München/Wien),
Ina Loitzl (Wien), Claudia-Maria Luenig (Wien), Elisabeth Melkonyan (Wien),
Cirenaica Moreira (Havanna),
Paula Scamparini (Rio de Janeiro), Christiane Spatt (Wien), Susanne Thiemann (München), Martina Tscherni (Wien), Die 4 Grazien (Wien)

 

Ein Projekt der GEDOK München, Kuratorin Katia Rid

 

Künstlerhaus Wien, Karlsplatz 5, A - 1010 Wien

Ausstellungsdauer: 17. Oktober – 7. Dezember 2014

Öffnungszeiten: täglich außer Montag 10 – 18 Uhr und Donnerstag 10 – 21 Uhr


"Weroderwas", Hilla Rost 2014
"Weroderwas", Hilla Rost 2014

1. Münchner Festival der unangepassten Kunst...

gewidmet Ida Dehmel, Gründerin der GEDOK

 

Eröffnung  am Freitag 17. Oktober 2014, 19 Uhr

Laudatio: Dr. Jolanda Wagner, Kunsthistorikerin, Wien

Initiatorin des Festivals und Kuratorin: ADLER A.F.

 

Die 5. Ausstellung im Rahmen des Festivals der unangepassten Kunst ist im Herbst zu Gast in der galerieGEDOKmuc und wird Ida Dehmel (1870 – 1942), Gründerin der GEDOK, gewidmet. Die GEDOK verfügt heute über das größte Netzwerk für professionell arbeitende Künstlerinnen in Europa.


Ausstellung Sa,So 18./19.Oktober, 15 – 18 Uhr

In der galerieGEDOKmuc stellen aus: ADLER A.F. / Performance,  Ursula Duch / Mixed Media, Lisa Hutter Schwahn / Mixed Media, Eva Kollmar / Objekte, Jessica Petraccaro-Goertsches aka JPG / Fotografie, Anna-Jutta Pietsch / Assemblage, Gisela Ringseisen / Gouache, Hilla Rost / Künstlerbücher.


artist in residence

Laura Dimitrova

Eröffnung am 23. Oktober 2014, 19 Uhr

Die aus Sofia/Bulgarien stammende Künstlerin arbeitet im Bereich Textilkunst, Malerei und Zeichnung. Sie schloss ihr Studium 1985 an der Nationalen Kunstakademie in Sofia ab und lehrt jetzt an der St. Kliment Ohridske Universität. Laura Dimitrova nahm an zahlreichen Ausstellungen in Bulgarien, Mazedonien, Serbien, Rumänien und Frankreich Teil. Im Oktober wird sie im Rahmen des a.i.r. Programms der Gedok München einen Monat  in München verbringen.

galerieGEDOKmuc
Dauer der Ausstellung 24. Oktober  – 7. November 2014
Mi, Do + Fr 15 -18 Uhr sowie nach Vereinbarung Tel 0171 - 176 27 0526.


"Geh und spiel mit den Riesen"

Austellungsführung mit Frau Dr. Tietz-Strödel
Dienstag, 4. November, 11:15 Uhr, Stuck-Villa


„Geh und spiel mit den Riesen“ heißt ein berühmtes Jahrbuch der Kinderliteratur, das Hans-Joachim Gelberg 1971 herausgegeben hat. Er reagierte damit, zusammen mit seinen Autoren, auf die spezifische Sicht der Kindheit, wie sie sich im Laufe des 20. Jhs entwickelt hat. In diesem Sinn widmet sich jetzt auch die Stuck-Villa dem Phänomen Kindheit in unserer Zeit, reflektiert durch Arbeiten zeitgenössischer Künstler, wie z. B. Rosemarie Trockel und Heimo Zobernik. Sie kreist um Fragen von Erziehung, Medien, Digitalität, Körper, Geschichte und Politik, um Monster, Traumata, Raum und Stadt, immer im Bezug auf das Kindlein in unserer Gesellschaft. Dies scheint mir mal ein besonderes Vorweihnachtliches Thema zu sein.

 

Anmeldung erbeten GEDOK Büro Tel. 089 - 24 29 07 15, oder mail@GEDOK-muc.de


Annette Vogel, Bewegungsmelder
Annette Vogel, Bewegungsmelder

"Bücher?"

3 Positionen alternativer Buchkunst

Eröffnung am 19. November 2014, 19 Uhr,

Zeitgleich zur „Münchener Bücherschau“ im Gasteig, zeigt die galerieGEDOKmuc wieder eine spannende „alternative Bücherschau“. Die Arbeiten der 3 Künstlerinnen: Dorothea Reese-Heim, Annette Vogel und Hilla Rost setzen sich auf erfrischend unkonventionelle Weise mit dem Thema Buch auseinander und entwickeln dabei Darstellungsformen, deren Lesart überrascht.

galerieGEDOKmuc
Dauer der Ausstellung 20. November – 6. Dezember 2014
Mi, Do + Fr 15 -18 Uhr sowie nach Vereinbarung Tel 0171 - 176 27 0526.

Geöffnet: Do + Fr 15 – 18 Uhr, Sa 14 – 18 Uhr


20 Positionen

Malerei, Zeichnung, Fotografie, visuelle und konzeptionelle Arbeiten von Künstlerinnen der GEDOK München:

 

Ira Blazejewska, Sieglinde Bottesch, Gisela Brunke-Mayerhofer,
Angelika Ecker-Pippig, Anne Fraaz-Unterhalt, Erika Kassnel-Henneberg,
Eva Kollmar, Augusta Laar, Elvira Lantenhammer, Patricia Lincke, Karen Linder, Anna-Jutta Pietsch, Ulrike Prusseit, Hilla Rost, Penelope Richardson,
Katharina Schellenberger, Rose Stach, Ursula Steglich-Schaupp,
Waltraud Waldherr, Sonja Weber


Kuratorinnen: Eva Kollmar und Ulrike Prusseit


Juni 2014 – Juni 2015

 

Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

Akademie für Politische Bildung, Buchensee 1, 82327 Tutzing, www.apb-tutzing.de

 

Gefördert durch Landeshauptstadt München, Bezirk Oberbayern, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


UNSERE ADRESSE: Schleißheimer Str. 61 ·  80797 München · >> Karte

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