Zur Professur gratulieren wir unseren beiden Mitgliedern:
 
Adler A.F.
wurde 2015 zur Gastprofessorin in Bordeaux ernannt. Sie wirkt in der Schnittstelle TrashArt – politkritische Performance und der Realisierung unkonventioneller Ausstellungsformate. Geplant sind theoretische Vorbereitung und praktische Durchführung von Performances, Polit-Aktionen im TrashArt-Genre.
 
Barbara Christine Henning
ist seit 2014 Professorin an der Hochschule München Fakultät Architektur, im Bereich „Architektonische Gestaltung, Darstellung und Kommunikation“.



Anna-Jutta Pietsch, Geflügelt, 2012
Anna-Jutta Pietsch, Geflügelt, 2012

Ein anderer Blick

Anna-Jutta Pietsch

Eine retrospektive Hommage an die 2015 verstorbene Künstlerin
Einführung von Gisela Hesse
 
Vernissage 16. April 2015, 19 Uhr
 
Abgelegte Gegenstände mit Gebrauchtspuren, gefundenes und gesammeltes textiles Material inspirierte Anna-Jutta Pietsch. Immer wieder überraschen und berühren diese Bilder uns aufs Neue.

galerieGEDOKmuc
Dauer der Ausstellung 17.4.- 30.4.2015
Mi, Do + Fr 15 -18 Uhr sowie nach Vereinbarung Tel 0171 - 176 27 0526


Louise Bourgeois, Strukturen des Daseins:            Die Zellen

Ausstellungsführung mit Frau Dr. Tietz-Strödel

2010 verstarb in New York mit 99 Jahren eine der ganz großen Bildhauerinnen des
vergangenen Jahrhunderts, Louise Bourgeois. Sie lernte in Paris bei Fernand Léger
und entwickelte seit den 30er Jahren in New York eine ganz eigene, innovative
bildhauerische Sprache in einem riesigen Spektrum verschiedenster Formen, Materialien und Inhalte. Dabei kreisten ihre Themen um die reale und imaginäre, die räumliche und psychische Beziehung des Menschen zu seiner Umgebung, um die Reibung zwischen Innen- und Außenwelt. In Ihren letzten beiden Lebensjahrzehnten schuf sie mit ihren "Cells" sorgfältig inszenierte, emotional aufgeladene, theatrale Räume, die sie mit gefundenen und geformten Objekten bestückte. Das Haus der Kunst wird mit dieser Ausstellung die bisher größte Anzahl dieser "Zellen" zeigen.

 

Mittwoch, 15. April, 10:45 Uhr, Haus der Kunst

Anmeldung erbeten GEDOK Büro Tel. 089 - 24 29 07 15 oder mail@GEDOK-muc.de


Ausschnitt einer Partiturseite von Gloria Coates
Ausschnitt einer Partiturseite von Gloria Coates

March of the women

Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag 2015

24. April 2015, 19 Uhr in der galerieGEDOKmuc

Was könnte besser passen zum Internationalen Frauentag, als auf den Spuren der Schöpferin des March of the Women zu wandeln? Zeit also, die englische Komponistin Ethel Smyth (1858-1944) näher kennen zu lernen, die als Suffragette, Komponistin, Schriftstellerin ein Leben jenseits der Moral und Sitte ihrer Zeit führte.
Anschaulich und berührend skizziert die Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka (u.a. Archiv Frau und Musik, musica-femina-münchen) anhand von Bild- und Hörbeispielen Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Frau. Den Bogen zur zeitgenössischen Musik spannen die GEDOK Musikerinnen Barbara Hesse-Bachmaier (Mezzosopran) und Monika Olszak (Querflöte, Altsaxophon). Mit kurzen Einlagen bringen sie witzig und charmant den Zuhörern die musikalische Sprache
unseres Jahrhunderts näher. Und last but not least ertönt gemeinsam der „March of the Women“.


Dorothea Reese-Heim, Buchschwingen geflügelte Worte
Dorothea Reese-Heim, Buchschwingen geflügelte Worte

Walpurgisnacht der Literatinnen

Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag 2015

30. April 2015, 19 Uhr in der galerieGEDOKmuc

Wild, stark, zornig. Betörend, verstörend, hintergründig. Viele Frauen, viele Leben, viele Geschichten und Gedanken, die über Jahre ihren Weg in die Literatur gefunden haben. Diesen besonderen Abend, die Freinacht der Frauen, widmen GEDOK-Literatinnen ihren Ahninnen. Eine von heute mit einer von damals – sie zu ehren, zu studieren, und ihre Texte vorzustellen, die unter die Haut gingen, hartnäckig, spannend, herausfordernd.
Ein Parcours mit Lyrik und Prosa, über Kämpfe und Niederlagen, Kraft und Verzweiflung, das Scheitern an den Wörtern und das Glück mit ihnen, das Leben im Schreiben.

Es lesen:
Ulrike Budde – Marianne Hofmann
Alma Larsen – Sarah Kirsch
Katharina Ponnier – Hilde Domin
Augusta Laar – Erika Burkart
Gunna Wendt – Helga M. Novak
Barbara Yurtdas – Rose Ausländer


Kirsten Zeitz, Glick #1 / Foto: Sonja Allgaier
Kirsten Zeitz, Glick #1 / Foto: Sonja Allgaier

"Glick 1933 - 1945" Kirsten Zeitz

Eröffnung am 7. Mai 2015, 19 Uhr
 
Kirsten Zeitz untersucht den Lebensraum jüdischer Überlebenden, die als Kinder während dem Holocaust versteckt wurden um nicht deportiert zu werden. Fotografien und Landkarten dienen ihr als Archiv auf der Suche nach Linien und Formen.
Zeichnerisch löst sie diese aus dem fotografischen und geografischen Kontext heraus und verortet sie auf Papier. Jede Zeichnung ist authentisch, basiert auf der spezifischen Geschichte der jeweiligen porträtierten Person.
 
Die Serie "Glick 1933 - 1945" bezieht sich auf das 2013 im Piper Verlag erschienene Buch "UNS KRIEGT IHR NICHT -  als Kinder versteckt  -  jüdische Überlebende erzählen" von Tina Hüttl und Alexander Meschnig.

galerieGEDOKmuc
Dauer der Ausstellung 8.5. - 29.5.2015
Mi, Do + Fr 15 -18 Uhr sowie nach Vereinbarung Tel 0171 - 176 27 0526


Keith Haring (1958-1990), Gegen den Strich

Ausstellungsführung mit Frau Dr. Tietz-Strödel

Mit seinen populären, frechen, bunten Strichmännchen kämmte der früh verstorbene
New Yorker Künstler Keith Haring die gesellschaftlichen Missstände der konservativen
Reagan-Ära in den 80er Jahren ordentlich gegen den Strich. Er begann schon als Kind mit dem Comic-Zeichnen und wählte sich nach seinem Kunststudium die schwarz
überklebten Werbewände der New Yorker U-Bahn zum Bildgrund. Als einem der wenigen gelang es ihm dann, seine Kunst aus der Subkultur des Graffito in den Rang hoher Kunst zu erheben, ohne ihre Vitalität und Spontanität einzubüßen und sie für sein gesellschaftspolitisches Engagement für nukleare Abrüstung, Umweltschutz und
Gleichberechtigung einzusetzen. Auf diesem politischen und sozialkritischen Aspekt
seines Werkes wird der Fokus dieser Retrospektive liegen.

 

Dienstag, 19. Mai, 11:00 Uhr, Hypo-Kulturstiftung

Anmeldung erbeten GEDOK Büro Tel. 089 - 24 29 07 15 oder mail@GEDOK-muc.de


Hans Christiansen (1866-1945)

Ausstellungsführung mit Frau Dr. Tietz-Strödel

Mit Hans Christiansen würdigt das Museum Villa Stuck einen der markantesten Vertreter des deutschen Jugendstils, der bisher unverdient im Schatten seiner Zeitgenossen van de Velde, Olbrich und Behrens stand. Bekannt und prägend wurde er bereits in seiner frühen Münchner Zeit durch die Titelbilder der Zeitschrift "Die Jugend". In Paris gelangte er zu internationalem Ruhm und wurde dann 1899 vom Großherzog Ernst Ludwig nach Darmstadt berufen, wo er die bedeutende Künstlerkolonie Mathildenhöhe mitbegründete.
Hier konnte er sein vielfältiges Talent in allen Bereichen, von der Architektur, über Malerei, Karikatur, Plakatentwürfe, zur Bildhauerei und zum Kunsthandwerk, erproben. Seiner jüdischen Ehefrau wegen verlor er in den 30er Jahren seine Aufträge und geriet so in Vergessenheit, aus der er nun durch diese Retrospektive seines Werkes wieder gehoben wird.

 

Dienstag, 30. Juni, 11:15 Uhr, Villa Stuck

Anmeldung erbeten GEDOK Büro Tel. 089 - 24 29 07 15 oder mail@GEDOK-muc.de


20 Positionen

Malerei, Zeichnung, Fotografie, visuelle und konzeptionelle Arbeiten von Künstlerinnen der GEDOK München:

 

Ira Blazejewska, Sieglinde Bottesch, Gisela Brunke-Mayerhofer,
Angelika Ecker-Pippig, Anne Fraaz-Unterhalt, Erika Kassnel-Henneberg,
Eva Kollmar, Augusta Laar, Elvira Lantenhammer, Patricia Lincke, Karen Linder, Anna-Jutta Pietsch, Ulrike Prusseit, Hilla Rost, Penelope Richardson,
Katharina Schellenberger, Rose Stach, Ursula Steglich-Schaupp,
Waltraud Waldherr, Sonja Weber


Kuratorinnen: Eva Kollmar und Ulrike Prusseit


Juni 2014 – Juni 2015

 

Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

Akademie für Politische Bildung, Buchensee 1, 82327 Tutzing, www.apb-tutzing.de

 

Gefördert durch Landeshauptstadt München, Bezirk Oberbayern, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


UNSERE ADRESSE: Schleißheimer Str. 61 ·  80797 München · >> Karte

T. +49 (0)89 24 29 07 15 · mail@GEDOK-muc.de · Bürozeiten: Di und Do, 10 - 14 Uhr - in den Bayerischen Schulferien ist unser Büro geschlossen